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Das schlägt sich auf den Magen!

Diesen Satz kennt jeder von uns. Schon die Alten wussten, dass eine ausgewogene Ernährung wichtig ist, und Stress zu Magengeschwüren führt.


Dank guter Medikamente sieht man Magendurchbrüche und chronische Geschwüre nicht mehr so häufig. Die Medizin ist eine andere geworden, der Stress jedoch hat zugenommen. Der schädigende Einfluss von Stress auf unser Verdauungssystem ist vielfach bekannt. Sodbrennen, unvermittelter Durchfall, Appetitlosigkeit, Völlegefühl und Blähungen sind nur einige Symptome, die durch Dauerbelastung hervorgerufen werden können. Allen gemeinsam ist, dass es bei anhaltenden Beschwerden zu einer Fehlverdauung kommt und sich allenfalls auch chronische Entzündungen im Magen-Darm-Trakt ausbilden können, die sich schädlich auf die Verdauung von Nahrung und auch die Aufnahme von Nährstoffen vom Darm in den Körper auswirken können.


Wichtige Darmbakterien

Eine wesentliche Rolle dabei kommt den Darmbakterien zu. Im Normalfall helfen diese mit, die Nahrung aufzuspalten und Mikronährstoffe und Botenstoffe an den Körper weiterzugeben, die auch dem Gehirn signalisieren sollen, dass im Darm alles passt. Außerdem beeinflussen sie unser Immunsystem positiv. Wenn es nun durch chronischen Stress zu einer Änderung der Essgewohnheiten – Stichwort Fast Food – kommt, eventuell auch vermehrt Alkohol konsumiert wird, werden unsere Darmbakterien ebenfalls Stress ausgesetzt.


Üble Folgen

Die Folgen sind Blähungen, breiiger, übelriechender Stuhl, bis hin zu Durchfall und sogenannten stillen Entzündungen. Dadurch kann der Darm selbst nicht mehr optimal seiner Tätigkeit nachkommen, nämlich den Körper mit Nahrung, Spurenelementen und Vitaminen zu versorgen. Das Gehirn wiederum bekommt diesen Zustand rückgemeldet und der von außen einwirkende Stress wird durch den im Körper entstehenden Stress verstärkt. Hält der Stress an, verfestigen sich die Beschwerden wie Durchfall, Blähungen und unregelmäßiger Stuhl.


Abwehrkräfte sinken

Zusätzlich beginnt das Immunsystem des Körpers Schaden zu nehmen. Einerseits können im Darm nicht mehr alle Vitamine und Nährstoffe aufgenommen werden und andererseits kann die Abwehr von Keimen im Darm nicht mehr richtig funktionieren, weil die Darmschleimhaut durch den ständigen Durchfall als natürliche Barriere in ihrer Abwehrfunktion geschwächt ist. Der Körper schüttet vermehrt Stresshormone aus, die wiederum das Immunsystem hemmen, auf den Darm einen negativen Einfluss haben, aber auch im Gehirn den Appetit steuern. Es schlägt sich alles auf den Magen, der Darm schlägt zurück und wir sind geschwächt in unserer Abwehr.


Maßnahmen ergreifen

Was kann man nun dagegen tun? Auf jeden Fall den Hausarzt zur Abklärung aufsuchen eine Stressanalyse machen lassen. Der Zustand der Darmschleimhaut kann durch einen speziellen Stuhltest erfasst werden. Je nachdem, wo die Schwachstelle ausgemacht wird, erfolgt eine gezielte Behandlung des oft vielfältigen Beschwerdebilds. Dazu gehören im Bedarfsfall Medikamente zur Stimmungsaufhellung genauso wie die Zufuhr von Spurenelementen, Bitaminen und Eiweißstoffen.

Aber auch in den Apotheken hat man viele gute Tipps parat!

Ratgeber von Herrn Dr. Dietmar Bayer

 

 

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Tel.: +43 (0) 3452 822 33
Fax: +43 (0) 3452 822 33-4

 

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